Was ist ein Infanterie Werk ?

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Was ist ein Infanteriewerk ?

Bei der Bauweise der Festungen im 2. Weltkrieg wurde darauf geachtet, dass sie in die Berge und in die Tiefen gebaut wurden. Dafür gab 4 Grundregeln: Ein Hauptbunker und ein gegenüberliegender Bunker; Festungsbunker beschützen sich gegenseitig; ein Panzerhindernis mit Eisenbahnschienen und eine verminte Strasse.

Die Infanteriebunker, die zu der APMBF 3 zugeteilt worden sind, waren mit einer Panzerabwehrkanone und mit einem oder mehreren Maschinengewehren ausgerüstet. Die Mannschaft bestand aus zirka 15 Wehrmännern und einem Unteroffizier. Man darf nicht vergessen, dass, während dem Zweiten Weltkrieg, keine Bäume oder Wald das Sichtfeld für die gegenseitige Überwachung und das Schiessen stören durften. 

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02-Chételat-Bunker

Links ist eine Besonderheit : Bunker von Chételat, Gy und Vorbourg hatten kein Wasserversorgung. Es war auch keine Quelle in der Nähe, die man anzapfen können hätte. So wurde eine riesige Fläche aus Beton gebaut, um das Regenwasser aufzufangen und filtriert in die Zisterne zu leiten.

Rechts ein Bunker hat eine begrenzte Verteidigunssautonomie, er braucht Aussenschutz. Ein Infanteriezug ist unentbehrlich für die Mannschaft im Bunker zur Verteidigung gegen Fallschirmjäger usw. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Schützengräben und zwei betonierte Bunker von der aussenwache vom Chételat hergestellt. 


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04-Les-Forges

Links sieht man den 55 m langen Haupteingang vom Chételat. Der dicke Beton und der Fels schützen die Mannschaft gegen die schweren Geschütze und die Bombardierung aus der Luft. 

Rechts Im Bunker Les Forges sind die Gänge nicht betoniert, sondern führen durch den ausgeschlagenen Fels. 

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Hier oben Ein Petroleummotor treibt ein einfaches aber wirksames Filtersystem, der für die Mannschaft die Ventilation, die Frischluft sicherstellt. Wenn nötig, ein Ueberdruck im Werk verhindert den Eintritt von Kampfgas. In allen Bunkern ist dieses System gleich aber unterschiedlich installiert 

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Eine Panzerabwehrkanone 1950 von 90 m/m au Lafette

Rechts eine gleiche Kanone aber auf einer anderen Lafette. Während dem Schiessen müssen die Wehrmänner eine Gasmaske und Schlauch am Frischluftsystem angeschlossen sein wegen

dem Kohlenmonoxyd der durch der verschossene Munition der Kanone oder Maschinengewehr entstanden ist. 


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Das Maschinengewehr 1951 von 7,5m/m, wo in allen Bunker ist. 

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